Hm, dann gehe ich mal auf ein paar Dinge auf Deiner Mondhoaxseite ein:
Dies wurde mit Triebwerken erreicht, die den Bremsschub erzeugten. Man kann also erwarten, Spuren dieses Bremsschubs zu sehen, einen leichten Krater zum Beispiel. Zumindest aber muss man davon ausgehen, dass durch den Bremsschub der lose Sand direkt unter dem Landemodul weggepustet wurde.
Nein, keineswegs. Man hat dabei immer vor Augen, wie so eine Landung auf der Erde aussieht. Hier hat es aber eine Atmosphäre, die den durch den Antrieb erzeugten Druck weiterreichen. Auf dem Mond herrscht aber ein Vakuum; das heisst, das Gas hat sich sofort beim Austritt an die herrschenden Druckverhältnisse angepasst - und sich praktisch sofort verdünnisiert. Jegliche andere Darstellung (mit Staubwolken o.ä.) wäre ein Beweis für eine Fälschung.
Es existieren übrigens Bilder von der Landung, die genau das zeigen. Es wird tatsächlich ein wenig Staub (nicht Sand!) wegdrückt. Da es aber auf dem Mond ist, auf dem wie gesagt Vakuum herrscht, ist der Staub nicht aufgewirbelt worden (wie es nur auf der Erde passiert) sondern in Parabeln weggeschleudert. Es ist halt so, das im Vakuum die Feder genausoschnell fällt wie der Amboß, oder das Staubkorn genauso schnell wie der Kieselstein...
Hier haben wir ein Bild, auf dem nicht das Fotografierte interessant ist, sondern viel mehr das, was sich davor befinden sollte. Durch alle Fotos der NASA zieht sich eine waagerechte Linie von "Fadenkreuzen". Da sich diese Linie auf der Linse des Fotoapparates befindet, ist sie logischerweise vor allen fotografierten Objekten. Aber wenn man auf diesem Foto das Fadenkreuz in dem roten Kreis betrachten, stellt man fest, dass es hier eindeutig von einem Teil des Fahrzeugs verdeckt wird. Aber wie ist das möglich?
Das wird durch einen unerwünschten Fotografischen Effekt erzeugt, der sich "Ausbluten" nennt. Dabei verlaufen Farben miteinander, wodurch ein Teil des Motivs scheinbar verschwinden können. Der Effekt ist unter Fotografen bekannt; so richtig berühmt wurde er wohl erst durch die Mondlandung...
Dieses Foto ist vielleicht das interessanteste überhaupt, auch wenn auf den ersten Blick wieder nichts Ungewöhnliches sichtbar zu sein scheint. Es waren drei Astronauten an Apollo 11 beteiligt. Einer von ihnen (Michael Collins) musste in der Raumkapsel bleiben, die in der Mondumlaufbahn war. Die beiden anderen (Neil Armstrong und Edwin Aldrin) landeten auf der Mondoberfläche. Es waren also nur zwei Menschen auf der Mondoberfläche. Aber zählen wir doch mal nach, wie viele auf diesem Foto zu sehen sind: Einer ist nicht zu übersehen, er wird nämlich gerade fotografiert. Auf seinem Visier ist rechts ein weiterer zu sehen, er macht das Foto. Und links daneben ist noch einer. Macht also insgesamt drei Menschen! Es gibt ein weiteres Foto, das mit diesem identisch ist - bis auf den Astronauten links auf dem Visier, er ist verschwunden. Offenbar hat die NASA ihren Fehler bemerkt und ihn wegretuschiert. Oder war es womöglich andersherum, dass das Foto mit den zwei Astronauten das echte war, und sich nur jemand einen Scherz erlaubt hat, indem er einen dritten dazusetzte?
Letzteres ist der Fall; die Aufnahme ist eine Fälschung. Hier dazu passend das Original:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... llo_11.jpgAls Neil Armstrong die Flagge der USA aufstellt, flattert diese, auf dem Mond gibt es jedoch keinen Wind.
Korrekt. Und weil eine Fahne ohne Atmosphäre traurig herunterhängt, wurde ein Draht durch den oberen Teil gezogen. Die Fahne wurde in den Boden gerammt, und die Erschütterungen brachten die Fahne zum "flattern". Der Draht ist auf den Aufnahmen übrigens deutlich zu erkennen.

Zahlreiche Fotos zeigen Schatten, die in verschiedene Richtungen verlaufen. Auf dem Mond wurden jedoch keine künstlichen Lichtquellen verwendet, nur die Sonne hat Schatten verursacht.
Das ist leicht zu erklären. Das Mondgestein ist extrem eisenhaltig und reflektiert davon stark. Vergleichbare Aufnahmen gibt es auch von der Erde.
Die Astronauten hatten die Kameras vor ihren Raumanzügen und konnten sie nur schwer bedienen und gar nicht sehen. Trotzdem haben sie damit offenbar viele hervorragende Fotos machen können.
...und noch viel mehr Fotos, die äußerst schlecht sind (und die man bei der NASA auch sehen kann)! Zudem hatten sie ja Monatelang Zeit, das ganze zu trainieren.
Die Kamera, die Neil Armstrong beim Ausstieg aus der Landefähre filmt, ist auf keinem einzigen Foto an der Landefähre zu sehen.
Zum einen war eine Kamera an einem Bein der Landefähre befestigt. Die bekannten Aufnahmen jedoch wurden vom zweiten Mann gemacht, der auf dem Mond war - man sieht dort nicht, wie der erste Mensch den Mond betritt, sondern lediglich, wie der erste Mann auf dem Mond ihn ein weiteres mal betritt.
Einer anderen Theorie zufolge waren die Amerikaner 1969 überhaupt nicht auf dem Mond. Sie waren dazu einfach noch nicht in der Lage, mussten es aber vorspielen, um sich nicht lächerlich zu machen.
Da stellt sich doch unwillkürlich die Frage, wieso die Russen den Fake nicht bemerkt haben? Sie hatten tonnenweise Weltraumspezialisten und einen der größten Geheimdienste der Welt - und das soll ihnen entgangen sein?
Zudem, lass mich Dir eine Gegenfrage stellen. Es gibt nämlich etwas, das für mich der perfekte Mondlandungsbeweis ist. Ein unfälschbares Detail, an dem sich selbst aktuelle Hollywoodfilme die Zähne ausbeissen.
Wie bereits erwähnt herrscht auf dem Mond ein Vakuum. Dadurch fällt - ebenfalls bereits erwähnt - eine Feder auf dem Mond genausoschnell zu Boden wie ein Amboß. Weiterhin kann man auf den vielen Aufnahmen auch viele Fußspuren erkennen. Diese sind äußerst detailliert; man erkennt quasi jeden Kratzer in der Fußsohle. Wie wir auf der Erde wissen, erzeugt es stets gewaltige Staubwolken, wenn man sich durch eine Schicht mit so feinem Staub bewegt. Aber diesen Staub sieht man auf dem Mond nicht! Klar, er fällt in Parabeln zu Boden. Mehr noch: Die Parabeln entsprechen exakt denen, die man auf dem Mond zu erwarten hätte. Das bedeutet also, man hätte das Filmstudio, in dem die Mondaufnahmen gefälscht worden sein sollen, nicht nur die Luft ablassen müssen, sondern auch die Gravitation senken müssen. Und das ist schlechterdings unmöglich. Wir übrigens sehr anschaulich in diesem (leider englischsprachigen) Video verdeutlicht:
http://www.youtube.com/watch?v=khDI2MsWSYc
Fiele Dir da ein Gegenargument zu ein?
Zu den Mars-Aufnahmen: Wie kommst Du darauf, das diese Aufnahmen auf dem Mars gemacht worden? Muß ja irgendjemand gesagt haben... der Mars ist dort nicht zu sehen. Ein Flugzeug könnte auf dem Mars nicht derart fliegen. Die Atmosphäre hat nur einen Bruchteil der Dichte der irdischen Atmosphäre. Flugzeuge wiederum fliegen auf der Erde nur in einer bestimmten Geschwindigkeit; eine Boeing 747 beispielsweise hat bei knapp unter 150 km/h einen sogenannten Strömunsabriß - bei dieser Geschwindigkeit fällt sie wie ein Stein zu Boden. Bei einer Cesna sind das so um die 100 km/h... je dünner nun die Luft ist, um so schneller muß ein Flugzeug fliegen, um sich oben zu halten. Die Flugmanöver ähneln eher irdischen...
Zudem die Aufnahme für mich nicht aussieht, wie die Aufnahme eines Fluges aus großer Höhe. Wirkt eher so, als ob jemand mit der Kamera nah am Ackerboden vorbeigeschwenkt wäre. Ist aber nur mein erster Eindruck, ich werde das Video demnächst mal ein paar Experten vorlegen und fragen, ob sie es kennen.
ciao
JM