Ist schon ´ne Weile her, seit ich hier das letzte Mal was gepostet habe - aber ich denke, diese Umfrage könnte etwas "Schwung in den Laden" bringen! Vor allem wegen seiner Brisanz und der Aktualität.
Und in diesem Topic geht es um - richtig geraten - das liebe Geld. Damit wollte ich eine Umfrage und eine Diskussion starten, in der ihr euren Standpunkt zum Geld vertreten könnt.
Wie seht ihr das Geld an? Ist es der einzige Weg, eine funktionierende Wirtschaft zu betreiben? Oder ist es eher der eigentliche Grund für Armut und Not? Für Korruption, Machtgier und Egoismus?
Mein Standpunkt zum Geld: Ich habe es zum absoluten Todfeind erklärt. Der Grund:
Geld hatte nie die Funktion als Zahlungsmittel, vielmehr ist dies eine Begleiterscheinung des Geldes. Nein, das Geld hatte von Anfang an den Zweck, als Machtinstrument zu dienen. Wo früher mit Waffen um Land gekämpft worden ist, wird heute mit Geld erpresst und unglaubliche Gräueltaten begangen, nur um das Eigenkapital zu erhöhen.
In der heutigen Zeit wird jedem Kind eingebläut, wie wichtig es doch sei, gut und viel zu verdienen, damit man später ein tolles und angenehmes Leben führen kann! Dabei vergisst man immer wieder etwas, nämlich, WAS Geld überhaupt ist! Und was ist es?
Die Antwort: Nichts als wertlose Papierfetzen, denen wir unrechtmäßig so viel Bedeutung zumessen. Denn hat jemand schon mal versucht, Geld zu essen? Schmeckt es gut? Sättigt es?
Ist es nicht so, dass wir uns hier einen Wohlstand und Reichtum vorstellen, der nur in unserer Vorstellung existiert? Dass wir in einer Illusion eines erfüllten Lebens leben, und in Wahrheit total abhängig sind und hinten und vorne manipuliert werden? Dass nicht WIR das Geld besitzen, sondern das Geld UNS???
Die momentane Finanzlage in der EU bestätigt in bitterer Weise, wie das Geld drastisch an Wert verliert und eines Tages nur noch das Papier wert sein wird, auf dem es gedruckt ist! Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu erkennen, wohin diese Situation uns führt. Wie war das noch mal mit Griechenland? 302 MILLIARDEN Euro Schulden?!? Um die zu bezahlen, müssen weitere Kredite aufgenommen werden. Wer vergibt die Kredite? WIR Österreicher bzw. Deutschen. Aber Moment. Haben wir nicht selbst Schulden? Österreich hat doch auch über 200 Milliarden Euro Schulden! Und Deutschland? Deutschland sogar 1.784 - und mit jeder Sekunde kommen 2.505 Euro Schulden dazu! Auch in Österreich steigt die Schuldenhöhe täglich um gut 35.000 Euro! Täglich! Hmm. Wie kann man denn die Zinsen dafür bezahlen? Geschweige denn die Schulden selbst?? Ahja! Wir können doch Kredite vergeben, um das Geld wieder reinzuholen! Viel Kredit für viele Zinsen! Damit wäre das Schuldenproblem gelöst! Oder?
Scheiße, stimmt ja - die Schuldner haben ja ihrerseits Schulden und können deswegen unsere Schulden nicht bezahlen. Mist.
Ein Teufelskreis. Ehrliche Antwort: Wer glaubt, dass wir aus diesem Teufelskreis jemals herauskommen? Ich jedenfalls nicht. Wir stehen kurz vor dem Staatsbankrott. Und nicht nur Griechenland, nein, auch alle anderen Länder werden nach und nach zerfallen. Aber wie war das noch mit Griechenland - wegen dem Bankrott Griechenlands hätte doch fast der Euro den Geist aufgegeben? Und nur durch eine Rettungsaktion, die mit 750 Milliarden Euro zu Buche schlägt, konnte der Untergang des Euros vermieden werden! Das war Griechenland! Oder? Da war doch auch noch was mit Spanien? Und Portugal? Und Italien? Und Frankreich? Und ...
Angesichts dieser Situation kann man eigentlich nur sagen: "Ein Optimist ist ein schlecht informierter Pessimist." Ich bin Realist. Ich sehe, wie es wirklich ist. Und ganz egal, wie man dazu steht - ob man es glaubt oder nicht, es ändert nichts daran - es ist die Wahrheit. "Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch wenn sie noch so viele Menschen glauben." (Weiß jetzt nicht mehr, wer das gesagt hat.)
Genauso verhält es sich mit der Wahrheit - Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, auch wenn sie noch so wenige Menschen glauben.
Und: "Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher."
- Galileo Galilei
Nein, es wird wirklich Zeit, dass diesem Treiben ein Ende bereitet wird. Denn ist es nicht so: Heutzutage wird Gutes mit Schlechtem vergolten und Schlechtes mit Gutem! Und wie wird vergolten? Richtig - mit Geld. Gibt es keine Alternative?
Geld
Re: Geld
Das Geld an sich würde ich jetzt nicht verteufeln, da ich es unter den richtigen Rahmenbedingungen für durchaus praktisch halte.
Ohne Geld müsste man Waren/Dienstleistungen gegen andere Waren/Dienstleistungen tauschen. Das funktioniert natürlich (wurde ja Jahrhunderte lang so gemacht), aber bringt natürlich auch ein paar Nachteile mit sich.
Der eigentliche Haken am heutigen Geld ist das Zinssystem. Eine Zentralbank druckt Geld und verleiht es gegen Zinsen an einen Staat. Zahlt der Staat alles Geld, das er sich geliehen hat, zurück, hat er selbst gar kein Geld mehr. Und dann sind immer noch die Zinsen offen - woher sollen die kommen? Das System kann in dieser Form also gar nicht funktionieren (bzw. nur über beständige Inflation).
Wenn man beim Geld bleiben will, müsste man also die Zinsen abschaffen. Andernfalls bleibt immer irgendjemand auf der Strecke. Idealerweise müsste das Geld auch einen tatsächlichen Wert haben (z.B. aus Silber bestehen), womit gleichzeitig auch eine Limitierung der verfügbaren Geldmenge geschaffen wäre.
Ob ich ein System ganz ohne Geld einem System mit zinsfreiem Geld vorziehen würde, weiß ich nicht. Das käme sicherlich auf die genauere Ausgestaltung beider Systeme an. Beide Systeme würde ich aber unserem derzeitigen System vorziehen.
Ohne Geld müsste man Waren/Dienstleistungen gegen andere Waren/Dienstleistungen tauschen. Das funktioniert natürlich (wurde ja Jahrhunderte lang so gemacht), aber bringt natürlich auch ein paar Nachteile mit sich.
Der eigentliche Haken am heutigen Geld ist das Zinssystem. Eine Zentralbank druckt Geld und verleiht es gegen Zinsen an einen Staat. Zahlt der Staat alles Geld, das er sich geliehen hat, zurück, hat er selbst gar kein Geld mehr. Und dann sind immer noch die Zinsen offen - woher sollen die kommen? Das System kann in dieser Form also gar nicht funktionieren (bzw. nur über beständige Inflation).
Wenn man beim Geld bleiben will, müsste man also die Zinsen abschaffen. Andernfalls bleibt immer irgendjemand auf der Strecke. Idealerweise müsste das Geld auch einen tatsächlichen Wert haben (z.B. aus Silber bestehen), womit gleichzeitig auch eine Limitierung der verfügbaren Geldmenge geschaffen wäre.
Ob ich ein System ganz ohne Geld einem System mit zinsfreiem Geld vorziehen würde, weiß ich nicht. Das käme sicherlich auf die genauere Ausgestaltung beider Systeme an. Beide Systeme würde ich aber unserem derzeitigen System vorziehen.
Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin)
Re: Geld
Hm,also eins mal grad vorweg:
zum Thema Griechenland:Ein Land was nur Käse und Ouzo Exportiert,kann nicht den Umsatz eines Industrielandes wie z.B Deutschland haben.
Wenn ich es richtig sehe zahlt Deutschland auch am meisten Geld für Griechenland,eben deshalb weil es ein enormes Bruttosozialprudukt hat-hat ja auch alles nichts damit zu tun das die Griechen mit 50 in Rente gehen-hier wird schließlich das Rentenalter mit 67 angetreten.
Und da das Wetter da unten meist eh besser ist will man ja auch früher Feierabend machen
Es geht doch um den EURO-diese äußerst sinnlose Erfindung unter Mitwirkung von Altkanzler-''ich zahle 300.000 Tausend DM Strafe von meinen 5 Millionen Schmiergeld und kann sogar die Schnauze halten''-Dr. Helmut Kohl.(siehste,Geld muß man haben
).
Irgendwoher-nur wo genau her?
Irgendwohin-nur wo genau hin?
Auf diese Fragen will ich als quasi 'Geldgeber durch Steuerabgaben',genau informiert werden.
Um als Privatperson bei der Bank einen Kredit aufzunehmen,muß ich auch offenlegen was ich mit dem Geld vorhabe.
Interessant wäre in diesem Zusammenhang wieviel reine % an Steuerabgaben den Bürger betrefffen,und wieviel % das Gehalt eines Abgeordneten-ich bin mir aber ziemlich sicher das diejenigen ,welche solche 'Geldschiebereien auf Kosten des Steuerzahlers' absegnen keinen Cent aus eigener Tasche verlieren-ganz im Gegenteil
Ich nehme mir auch zum Thema Geld nicht selbst die Freiheit.Ich kann soviel Geld besitzen wie ich will,ob ich mir damit die Bettwäsche ausstopfe oder mir ein Baumhaus baue soll mir überlassen werden/bleiben.Sofern ich niemandem ausser mir selbst schade soll das wohl in Ordnung sein.
Geld abschaffen ?Nein
Kompromissloses Aufklären wohin Steuergelder fließen und aus welchen Ecken noch so gebunkerte Milliarden auf ihren Auftritt warten.-ganz klares JA
Ach und ganz nebenbei:Wieso wird hier an Bildung gespart-schließlich brauch die nachfolgende Generation ein sicheres Fundament für die Zukunft.
Wer ist schon bereit dazu die kurze Zeit seines daseins für ein paar vollgefressene Bonzen zu opfern?
zum Thema Griechenland:Ein Land was nur Käse und Ouzo Exportiert,kann nicht den Umsatz eines Industrielandes wie z.B Deutschland haben.
Wenn ich es richtig sehe zahlt Deutschland auch am meisten Geld für Griechenland,eben deshalb weil es ein enormes Bruttosozialprudukt hat-hat ja auch alles nichts damit zu tun das die Griechen mit 50 in Rente gehen-hier wird schließlich das Rentenalter mit 67 angetreten.
Und da das Wetter da unten meist eh besser ist will man ja auch früher Feierabend machen
Es geht doch um den EURO-diese äußerst sinnlose Erfindung unter Mitwirkung von Altkanzler-''ich zahle 300.000 Tausend DM Strafe von meinen 5 Millionen Schmiergeld und kann sogar die Schnauze halten''-Dr. Helmut Kohl.(siehste,Geld muß man haben
Irgendwoher-nur wo genau her?
Irgendwohin-nur wo genau hin?
Auf diese Fragen will ich als quasi 'Geldgeber durch Steuerabgaben',genau informiert werden.
Um als Privatperson bei der Bank einen Kredit aufzunehmen,muß ich auch offenlegen was ich mit dem Geld vorhabe.
Interessant wäre in diesem Zusammenhang wieviel reine % an Steuerabgaben den Bürger betrefffen,und wieviel % das Gehalt eines Abgeordneten-ich bin mir aber ziemlich sicher das diejenigen ,welche solche 'Geldschiebereien auf Kosten des Steuerzahlers' absegnen keinen Cent aus eigener Tasche verlieren-ganz im Gegenteil
Ich nehme mir auch zum Thema Geld nicht selbst die Freiheit.Ich kann soviel Geld besitzen wie ich will,ob ich mir damit die Bettwäsche ausstopfe oder mir ein Baumhaus baue soll mir überlassen werden/bleiben.Sofern ich niemandem ausser mir selbst schade soll das wohl in Ordnung sein.
Geld abschaffen ?Nein
Kompromissloses Aufklären wohin Steuergelder fließen und aus welchen Ecken noch so gebunkerte Milliarden auf ihren Auftritt warten.-ganz klares JA
Ach und ganz nebenbei:Wieso wird hier an Bildung gespart-schließlich brauch die nachfolgende Generation ein sicheres Fundament für die Zukunft.
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die Dummen regieren die Welt,weil die Klugen immer nachgeben!
Re: Geld
Ok, also nicht das Geld abschaffen sondern die Politiker. Das spart auch gleich unheimlich viel Geld, das dann den Bürgern zugute kommen könnte
Finde ich gar nicht so schlecht die Idee.
Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin)
Re: Geld
Hm,also ich spreche hier lediglich Steuergelder an,vom 'Politiker-Abschaffen' hab ich in meinem Post mit keiner Silbe gesprochen.WO steht das?
Im vergraulen von Forum-Usern ist es dennoch eine ziemlich wirkungsvolle,wenn auch linke,Art zum Ziel zu kommen.
Im vergraulen von Forum-Usern ist es dennoch eine ziemlich wirkungsvolle,wenn auch linke,Art zum Ziel zu kommen.
die Dummen regieren die Welt,weil die Klugen immer nachgeben!
Re: Geld
Ich habe mir erlaubt, deinen Beitrag auf humorvolle Weise einen Schritt weiterzuführen. Auch wenn das Abschaffen der Politiker natürlich nicht ganz ernst gemeint war, fand ich die Idee ganz reizvoll.
Es war nicht meine Absicht, dir irgendetwas anzudichten.
Es war nicht meine Absicht, dir irgendetwas anzudichten.
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