Geld
Verfasst: Mi 12 Mai 2010 15:20
Ist schon ´ne Weile her, seit ich hier das letzte Mal was gepostet habe - aber ich denke, diese Umfrage könnte etwas "Schwung in den Laden" bringen! Vor allem wegen seiner Brisanz und der Aktualität.
Und in diesem Topic geht es um - richtig geraten - das liebe Geld. Damit wollte ich eine Umfrage und eine Diskussion starten, in der ihr euren Standpunkt zum Geld vertreten könnt.
Wie seht ihr das Geld an? Ist es der einzige Weg, eine funktionierende Wirtschaft zu betreiben? Oder ist es eher der eigentliche Grund für Armut und Not? Für Korruption, Machtgier und Egoismus?
Mein Standpunkt zum Geld: Ich habe es zum absoluten Todfeind erklärt. Der Grund:
Geld hatte nie die Funktion als Zahlungsmittel, vielmehr ist dies eine Begleiterscheinung des Geldes. Nein, das Geld hatte von Anfang an den Zweck, als Machtinstrument zu dienen. Wo früher mit Waffen um Land gekämpft worden ist, wird heute mit Geld erpresst und unglaubliche Gräueltaten begangen, nur um das Eigenkapital zu erhöhen.
In der heutigen Zeit wird jedem Kind eingebläut, wie wichtig es doch sei, gut und viel zu verdienen, damit man später ein tolles und angenehmes Leben führen kann! Dabei vergisst man immer wieder etwas, nämlich, WAS Geld überhaupt ist! Und was ist es?
Die Antwort: Nichts als wertlose Papierfetzen, denen wir unrechtmäßig so viel Bedeutung zumessen. Denn hat jemand schon mal versucht, Geld zu essen? Schmeckt es gut? Sättigt es?
Ist es nicht so, dass wir uns hier einen Wohlstand und Reichtum vorstellen, der nur in unserer Vorstellung existiert? Dass wir in einer Illusion eines erfüllten Lebens leben, und in Wahrheit total abhängig sind und hinten und vorne manipuliert werden? Dass nicht WIR das Geld besitzen, sondern das Geld UNS???
Die momentane Finanzlage in der EU bestätigt in bitterer Weise, wie das Geld drastisch an Wert verliert und eines Tages nur noch das Papier wert sein wird, auf dem es gedruckt ist! Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu erkennen, wohin diese Situation uns führt. Wie war das noch mal mit Griechenland? 302 MILLIARDEN Euro Schulden?!? Um die zu bezahlen, müssen weitere Kredite aufgenommen werden. Wer vergibt die Kredite? WIR Österreicher bzw. Deutschen. Aber Moment. Haben wir nicht selbst Schulden? Österreich hat doch auch über 200 Milliarden Euro Schulden! Und Deutschland? Deutschland sogar 1.784 - und mit jeder Sekunde kommen 2.505 Euro Schulden dazu! Auch in Österreich steigt die Schuldenhöhe täglich um gut 35.000 Euro! Täglich! Hmm. Wie kann man denn die Zinsen dafür bezahlen? Geschweige denn die Schulden selbst?? Ahja! Wir können doch Kredite vergeben, um das Geld wieder reinzuholen! Viel Kredit für viele Zinsen! Damit wäre das Schuldenproblem gelöst! Oder?
Scheiße, stimmt ja - die Schuldner haben ja ihrerseits Schulden und können deswegen unsere Schulden nicht bezahlen. Mist.
Ein Teufelskreis. Ehrliche Antwort: Wer glaubt, dass wir aus diesem Teufelskreis jemals herauskommen? Ich jedenfalls nicht. Wir stehen kurz vor dem Staatsbankrott. Und nicht nur Griechenland, nein, auch alle anderen Länder werden nach und nach zerfallen. Aber wie war das noch mit Griechenland - wegen dem Bankrott Griechenlands hätte doch fast der Euro den Geist aufgegeben? Und nur durch eine Rettungsaktion, die mit 750 Milliarden Euro zu Buche schlägt, konnte der Untergang des Euros vermieden werden! Das war Griechenland! Oder? Da war doch auch noch was mit Spanien? Und Portugal? Und Italien? Und Frankreich? Und ...
Angesichts dieser Situation kann man eigentlich nur sagen: "Ein Optimist ist ein schlecht informierter Pessimist." Ich bin Realist. Ich sehe, wie es wirklich ist. Und ganz egal, wie man dazu steht - ob man es glaubt oder nicht, es ändert nichts daran - es ist die Wahrheit. "Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch wenn sie noch so viele Menschen glauben." (Weiß jetzt nicht mehr, wer das gesagt hat.)
Genauso verhält es sich mit der Wahrheit - Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, auch wenn sie noch so wenige Menschen glauben.
Und: "Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher."
- Galileo Galilei
Nein, es wird wirklich Zeit, dass diesem Treiben ein Ende bereitet wird. Denn ist es nicht so: Heutzutage wird Gutes mit Schlechtem vergolten und Schlechtes mit Gutem! Und wie wird vergolten? Richtig - mit Geld. Gibt es keine Alternative?
Und in diesem Topic geht es um - richtig geraten - das liebe Geld. Damit wollte ich eine Umfrage und eine Diskussion starten, in der ihr euren Standpunkt zum Geld vertreten könnt.
Wie seht ihr das Geld an? Ist es der einzige Weg, eine funktionierende Wirtschaft zu betreiben? Oder ist es eher der eigentliche Grund für Armut und Not? Für Korruption, Machtgier und Egoismus?
Mein Standpunkt zum Geld: Ich habe es zum absoluten Todfeind erklärt. Der Grund:
Geld hatte nie die Funktion als Zahlungsmittel, vielmehr ist dies eine Begleiterscheinung des Geldes. Nein, das Geld hatte von Anfang an den Zweck, als Machtinstrument zu dienen. Wo früher mit Waffen um Land gekämpft worden ist, wird heute mit Geld erpresst und unglaubliche Gräueltaten begangen, nur um das Eigenkapital zu erhöhen.
In der heutigen Zeit wird jedem Kind eingebläut, wie wichtig es doch sei, gut und viel zu verdienen, damit man später ein tolles und angenehmes Leben führen kann! Dabei vergisst man immer wieder etwas, nämlich, WAS Geld überhaupt ist! Und was ist es?
Die Antwort: Nichts als wertlose Papierfetzen, denen wir unrechtmäßig so viel Bedeutung zumessen. Denn hat jemand schon mal versucht, Geld zu essen? Schmeckt es gut? Sättigt es?
Ist es nicht so, dass wir uns hier einen Wohlstand und Reichtum vorstellen, der nur in unserer Vorstellung existiert? Dass wir in einer Illusion eines erfüllten Lebens leben, und in Wahrheit total abhängig sind und hinten und vorne manipuliert werden? Dass nicht WIR das Geld besitzen, sondern das Geld UNS???
Die momentane Finanzlage in der EU bestätigt in bitterer Weise, wie das Geld drastisch an Wert verliert und eines Tages nur noch das Papier wert sein wird, auf dem es gedruckt ist! Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu erkennen, wohin diese Situation uns führt. Wie war das noch mal mit Griechenland? 302 MILLIARDEN Euro Schulden?!? Um die zu bezahlen, müssen weitere Kredite aufgenommen werden. Wer vergibt die Kredite? WIR Österreicher bzw. Deutschen. Aber Moment. Haben wir nicht selbst Schulden? Österreich hat doch auch über 200 Milliarden Euro Schulden! Und Deutschland? Deutschland sogar 1.784 - und mit jeder Sekunde kommen 2.505 Euro Schulden dazu! Auch in Österreich steigt die Schuldenhöhe täglich um gut 35.000 Euro! Täglich! Hmm. Wie kann man denn die Zinsen dafür bezahlen? Geschweige denn die Schulden selbst?? Ahja! Wir können doch Kredite vergeben, um das Geld wieder reinzuholen! Viel Kredit für viele Zinsen! Damit wäre das Schuldenproblem gelöst! Oder?
Scheiße, stimmt ja - die Schuldner haben ja ihrerseits Schulden und können deswegen unsere Schulden nicht bezahlen. Mist.
Ein Teufelskreis. Ehrliche Antwort: Wer glaubt, dass wir aus diesem Teufelskreis jemals herauskommen? Ich jedenfalls nicht. Wir stehen kurz vor dem Staatsbankrott. Und nicht nur Griechenland, nein, auch alle anderen Länder werden nach und nach zerfallen. Aber wie war das noch mit Griechenland - wegen dem Bankrott Griechenlands hätte doch fast der Euro den Geist aufgegeben? Und nur durch eine Rettungsaktion, die mit 750 Milliarden Euro zu Buche schlägt, konnte der Untergang des Euros vermieden werden! Das war Griechenland! Oder? Da war doch auch noch was mit Spanien? Und Portugal? Und Italien? Und Frankreich? Und ...
Angesichts dieser Situation kann man eigentlich nur sagen: "Ein Optimist ist ein schlecht informierter Pessimist." Ich bin Realist. Ich sehe, wie es wirklich ist. Und ganz egal, wie man dazu steht - ob man es glaubt oder nicht, es ändert nichts daran - es ist die Wahrheit. "Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch wenn sie noch so viele Menschen glauben." (Weiß jetzt nicht mehr, wer das gesagt hat.)
Genauso verhält es sich mit der Wahrheit - Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, auch wenn sie noch so wenige Menschen glauben.
Und: "Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher."
- Galileo Galilei
Nein, es wird wirklich Zeit, dass diesem Treiben ein Ende bereitet wird. Denn ist es nicht so: Heutzutage wird Gutes mit Schlechtem vergolten und Schlechtes mit Gutem! Und wie wird vergolten? Richtig - mit Geld. Gibt es keine Alternative?